Archiv für den Monat: April 2018

Verabschiedung des Museumsleiters Wolfgang David

Der langjährige Leiter des Kelten Römer Museum Manching, Dr. Wolfgang David, wechselte zum Jahresende 2017 an das Archäologische Museum der Stadt Frankfurt am Main.  Bereits am 1. Januar 2018 trat er dort die Stelle des neuen  Museumsleiters an.

Unter seiner Leitung entwickelte sich das im Jahr 2006 eröffnete Kelten Römer Museum innerhalb weniger Jahre zu einem archäologischen Museum von europäischem Rang. Zu Davids größten Verdiensten zählen die zahlreichen, zu teil selbstkonzipierten und von der Fachwelt besonders gelobten Sonderausstellungen sowie die von ihm maßgeblich vorangetriebene europaweite Vernetzung  mit Partnermuseen  in Frankreich, der Schweiz und Spanien.

Anlässlich einer vom Zweckverband  Kelten Römer Museum Manching ausgerichteten Verabschiedungsfeier  bedankte sich der Vorstand des Keltisch –Römischen Freundeskreises, welcher ebenfalls Zweckverbandsmitglied ist,  bei  Dr. David für sein hervorragendes Wirken als erster  Museumsleiter.  Zur Erinnerung an seine Zeit in Manching überreichte ihm der Vorstand eine Foto-Collage von Manching sowie einen Geschenkkorb mit regionalen Bierspezialitäten.

(G. Schweiger)

Heribert Mayr, Otto Raith, Georg Schweiger, Wolfgang David, Richard Krammer, Birgid Neumayr  u. Herbert Mayr (v.l.n.r)                                                                                                               (Foto: Schweiger)

Nachbau des Obersimmer Römerschiffs schwimmt

In weniger als einem Jahr wurde an der Friedrich Alexander Universität Erlangen unter der Leitung des  Archäologen Prof. Boris Dreyer das kleinere der beiden im Kelten Römer Museum  Manching  ausgestellten Wracks  römischer  Patrouillenschiffe , die „Oberstimm II“, originalgetreu nachgebaut. In einer von Vorstandsmitglied Richard Krammer organisierten Fahrt, besichtigte kürzlich eine Gruppe Manchinger den Nachbau in der improvisierten Werfthalle in Erlangen (Bild 1). Das Boot ist ca. 16 m lang, 2, 7 m breit,  hat eine Masthöhe von etwa 10 m, wiegt mehr als 2 Tonnen und weist 18 Ruderplätze auf. Nun hat dieser  Nachbau die Werft verlassen und wurde zu ersten Tests zu Wasser gelassen (Bild 2, noch ohne Segel).

(G. Schweiger)

Bild 1: Nachbau  in der Wert  (Foto: Krammer)

Bild 2: Nachbau zu Wasser gelassen (Foto: Dreyer)