Hervorgehobener Beitrag

FÜR DIE ZUKUNFT LEBENDIG

Der Keltisch-Römische Freundeskreis – Heimatverein Manching e.V., kurz KRFK,  wurde am 25. Oktober 1984 durch Herbert Mayr als anerkannter, gemeinnütziger Verein gegründet.

Der Verein hat sich das Ziel gesetzt, die herausragende historische Bedeutung des keltischen Oppidums Manching und des Römerkastells für die Zukunft lebendig zu erhalten und in das Bewusstsein einer breiten Öffentlichkeit zu bringen.

Dies wurde zunächst erreicht durch die Einrichtung eines Heimatmuseums in Manching, dem Vorläufer des neu gegründeten heutigen Kelten Römer Museums Manching. Führungen, Vorträge und Studienfahrten sowie die Unterstützung des Museumsbeim Betrieb des Museums-Cafes, bei der Museumsaufsicht sowie bei der Organisation und Durchführung der Museumsfeste sind ebenfalls Teil des vielfältigen Aufgabenbereiches des Keltisch-Römischen Freundeskreises.

Wenn Sie Gefallen und Interesse an unserem Verein haben und als aktives oder förderndes Mitglied beitreten wollen, so sind Sie jederzeit herzlich willkommen. Zu diesem Zweck drucken Sie bitte die nachfolgende Beitrittserklärung aus und senden diese an folgende Adresse:

Keltisch-Römischer Freundeskreis Heimatverein Manching e.V.
c/o Dr. Georg Schweiger
Steinwies 22
84077 Manching

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»Im Westen was Neues – Aktuelle Ausgrabungen an der keltischen Stadtmauer von Manching«

Mittwoch · 21.09.2022 · 18:00 Uhr
Michael Seiler M.A. (Alfeld)
Britta Kopecky-Hermanns Dipl.-Geogr. (Aystetten)

Der Bau einer Hochwasserschutzmauer in der Nähe der Manchinger Kläranlage eröffnete den Archäologen 2020/2021 die seltene Gelegenheit, einen Einblick in den Aufbau der monumentalen Befestigung des keltischen Oppidums von Manching zu gewinnen. Michael Seiler und Britta Kopecky-Hermanns stellen nun die Ergebnisse der Ausgrabungen sowie der begleitenden geoarchäologischen und bodenkundlichen Untersuchungen am Rand der Paar-Aue vor.

Ihr kostenfreier Abendvortrag behandelt einen vollständigen Befestigungsabschnitt, der an der modernen Oberfläche im Gelände zwar nicht mehr sichtbar war, bei einer mehrmonatigen Grabung aber vollständig freigelegt werden konnte und noch in all seinen Teilelementen zu fassen war.

Die ansonsten nur aus keltischen Oppida westlich des Rheins bekannte Konstruktion eines murus gallicus – in Manching später ersetzt durch eine in einheimischer Bautechnik errichtete Pfostenschlitzmauer – konnte ebenso nachgewiesen werden wie verschiedene Grabenstrukturen im Vorfeld der imposanten Anlage.

Während in der über 80 Jahre andauernden Erforschung der Manchinger Stadtmauer das Augenmerk bislang auf vor allem auf den Wallabschnitten im Süden und Osten lag, war der konkrete Verlauf der Fortifikationen im Westen bislang unbekannt. An die Stelle von vagen Vermutungen hinsichtlich des Stadtmauerverlaufes in der westlichen Peripherie treten nun gesicherte Erkenntnisse.

Die aktuelle Erlebnisausstellung »Im Dienste Roms – Legionen und Hilfstruppen« ist am 21.09.2022 bis zum Beginn des Vortrages geöffnet ist. Eine Anmeldung zum Vortrag ist nach aktuellem Stand nicht erforderlich.

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Familiensonntag zum Tag des offenen Denkmals am 11.9.2022

Die Keltenstadt von Manching und das Römerkastell von Oberstimm gehören zu den bedeutendsten Bodendenkmälern Bayerns. Zum Tag des offenen Denkmals am 11. September 2022 lädt das kelten römer museum manching ab 10 Uhr zu einem Familiensonntag der besonderen Art ein.

Im Außenbereich erwecken zwei historische Römer-Gruppen die Armee der Cäsaren erneut zum Leben und stellen unter anderem ein antikes Artilleriegeschütz und eine römische Schreibstube vor. Im Museum wartet die Erlebnisausstellung „Im Dienste Roms – Legionen und Hilfstruppen“ mit einer Führung und einem interaktiven Workshop: Kleine und große Gäste können sogenannte Phalerae, also römische Militärorden, anfertigen. Und Thomas Kurtz, der Initiator der Sonderausstellung, taucht mit den Besucherinnen und Besuchern in die faszinierende Welt des Modellbaus ein.

Sagenhaft spannend wird es auch, wenn die Geschichtenerzählerin Ulrike Mommendey die Gäste in das Universum antiker Mythen und irischer Märchen entführt. Eine Radführung durch das keltische Manching rundet das reiche Angebot ab.

10:00–17:00 Uhr
2 Römergruppen:
Legio VIII Augusta
Legio III Italica pia fidelis

10:00–17:00 Uhr
Zinnguss und Modellbau mit Mules of Marius

10:30
Führung durch die Sonderausstellung »Im Dienste Roms – Legionen und Hilfstruppen«

11:30 und 13:00
Irische Märchen und antike Mythen mit Ulrike Mommendey

14:00
Workshop »Falleri, Phalerae! Dein römischer Militärorden«

15:30
Radführung durch das keltische Manching

10:00–17:00 Uhr
Kuchentisch des Keltisch-Römischen Freundeskreises Manching e. V.

Plakatgestaltung: www.alexjohn-design.de
Illustrationen: Adobe Stock / Happypictures
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Konzert in der Schiffshalle des Kelten Römer Museums

Der Keltisch Römische Freundeskreis lädt am Sonntag 31. Juli 2022 um 18.30 Uhr zu einem außergewöhnlichen Konzert ein.

Im stimmungsvollen Ambiente der Schiffshalle im Kelten Römer Museum gastiert Kilian Sladek mit seiner Gruppe FRAGMENTS.

Die Musik von FRAGMENTS beruht auf einem „simplen Gedankenspiel“ (Donaukurier, Katrin Poese): Ein Sänger improvisiert auf Tonsilben und drückt damit mehr aus, als Worte je könnten. Warum also nicht den Text einfach weglassen? In einer farbenreichen Synergie zwischen Ambient Jazz und Neoscat wird der lyrisch-hauchige Bariton des Sängers mit den Klängen des Pianotrios verwoben. Die Offenheit ihrer Musik gibt FRAGMENTS genügend Raum für die Magie des Moments, in welchen bei Livekonzerten nicht selten auch das Publikum eingebunden wird. Inhaltlich beschäftigen sich die Stücke mit Übergängen zwischen den Jahreszeiten, Entwicklung und Aufbrüchen. Diese Themen muss das Publikum in der Musik erspüren, denn Sänger und Komponist Kilian Sladek nimmt dafür keine Lyrics zu Hilfe. Er benutzt die Vocals als Instrument, singt auf Scat-Silben und fügt sich damit organisch in den Sound seiner drei Mitstreiter Theodor Kollross (Piano), Susi Lotter (Bass) und Alexander Petri (Drums) ein. Ihr Ambient-Jazz-Stil klingt frisch und weit, die musikalische Gestaltung erzeugt Bilder im Kopf, die sich über die Intensität und Emotionen der Songs einschleichen und auch im großen Ganzen noch fein austarierte Details offenbaren. Auf ganz unprätentiöse Weise, die einen Kontrapunkt zum manchmal allzu intellektuellen Quartett-Jazz setzt, entfaltet der Sound eine Sogwirkung, die niemanden ausschließt: „Musik für jeden und nicht für Schubladen“ wollen Kilian Sladek und seine Truppe bieten – und das tun sie auch.“.

Besetzung:
Gesang – Kilian Sladek| Klavier – Theodor Kollross | Kontrabass – Susi Lotter |Schlagzeug -Alexander Petri

Eintritt 18 € Schüler/Studenten 12 €

Vorverkauf bei Uhren – Schmuck Fiedler oder Reservierung unter info@h-mayr.de

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Stadtplanung im keltischen Oppidum? Ergebnisse der Ausgrabung Manching-Logistikzentrum 2018

Mittwoch · 13.07.2022 · 18:00 Uhr
Dr. Hubert Fehr (Bayerisches Landesamt für Denkmalpflege, Thierhaupten)
kelten römer museum manching · Im Erlet 2 · 85077 Manching

Der Vortrag informiert über die Ergebnisse der bislang umfangreichsten Ausgrabung in der Keltenstadt von Manching: Im Jahr 2018 wurde ganz im Süden der Siedlung eine über 7 Hektar große Fläche ausgegraben. Hubert Fehr skizziert zunächst die aktuelle Situation der Bodendenkmalpflege im keltischen Oppidum. Anschließend stellt er den derzeitigen Kenntnisstand zu den zentralen Ergebnissen der Ausgrabung dar.

Besonderes Augenmerk liegt auf den Erkenntnissen zur Entwicklung des Oppidums in seiner letzten Ausbauphase während des 2. Jahrhunderts vor Christus. Vor allem ein Grabensystem, das innen dem Keltenwall vorgelagert war, deutet darauf hin, dass der Ausbau der Siedlung in dieser Zeit einer planerischen Konzeption folgte.

Neben den Strukturen aus der Eisenzeit fanden sich auch Reste von Gebäuden des ehemaligen Fliegerhorstes Ingolstadt-Manching, der 1936 bis 1938 als Militärflughafen für die deutsche Luftwaffe errichtet und gegen Ende des Zweiten Weltkriegs durch alliierte Bomben zerstört wurde.

Die aktuelle Erlebnisausstellung „Im Dienste Roms – Legionen und Hilfstruppen“ ist am 13. Juli 2022 bis Vortragsbeginn geöffnet. Eine Anmeldung ist nach aktuellem Stand nicht erforderlich.

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Der Esel im Schneckenhaus – Magische Mischwesen auf römischen Gemmen

Mittwoch, 22.06.2022, 18:00 Uhr
Markus Strathaus M.A. (kelten römer museum manching)

»Was sich die Alten dabei gedacht haben, mag der Himmel wissen«. Was Johann Wolfgang von Goethe ­in einem Brief von 1788 stutzig stimmte, war der Anblick einer wahrlich monströsen Kreatur, die auf einer römischen Gemme abgebildet war.

Die reiche Bilderwelt römischer Gemmen – also geschnittener Schmucksteine – umfasst auch phantastische Mischwesen, die sich aus Widdern, Eseln, Schnecken, Adlern oder mythischen Figuren wie Silenen und Pegasoi zusammensetzen. Manchmal dienen sie auch anderen Figuren wie Eroten, Mäusen oder Heuschrecken als Reittiere.

Diese veraltet als »Grylloi« benannten Bilder sollten jedoch nicht bloß zum Lachen reizen. Obgleich sie sich auch heute noch einer eindeutigen Dechiffrierung entziehen, weisen sie bei näherer Untersuchung eine Verwandtschaft – oder sogar Zugehörigkeit – zu den sogenannten Magischen Gemmen auf. Dies legen auch eingravierte Zauberzeichen und Beschwörungsformeln nahe. Als Talismane bzw. Amulette am Körper getragen, mochten sie Lebenskraft, Liebeszauber und Wohlstand bewirken oder Unheil abwehren.

Lassen sich die Bedeutungen einzelner Motive entschlüsseln? Und sind mögliche Funktionen erkennbar? Markus Strathaus beleuchtet in seinem spannenden Vortrag eine Auswahl dieser außergewöhnlichen Darstellungen als faszinierende Zeugnisse römischer Alltagskultur.

Die aktuelle Sonderausstellung »Im Dienste Roms – Legionen und Hilfstruppen« ist am 22. Juni 2022 bis zum Beginn des Vortrages geöffnet.

Motiv:
Mischwesen aus Hahn, Silen, Widder und Pferd auf einer römischen Karneolgemme
© Staatliche Münzsammlung München / Foto: Nicolai Kästner
Motiv:
Mischwesen aus Hahn, Silen, Widder und Pferd auf einer römischen Karneolgemme
© Staatliche Münzsammlung München / Foto: Nicolai Kästner
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Aktenzeichen VAR ungelöst – 30 Jahre Forschungen zur Varusschlacht in Kalkriese

Mittwoch, 11.05.2022, 18:00 Uhr
Dr. Stefan Burmeister (Varusschlacht im Osnabrücker Land – Museum und Park Kalkriese)
kelten römer museum manching · Im Erlet 2 · 85077 Manching

»Quinctilius Varus, gib mir meine Legionen wieder!« Diese berühmten Worte soll Kaiser Augustus verzweifelt ausgerufen haben, als ihn die Botschaft vom furchtbaren Untergang des Feldherrn Publius Quinctilius Varus erreichte. Doch was hatte sich im Jahr 9 n. Chr. in den rauen Gefilden Germaniens wirklich abgespielt? Und vor allem: Wo?

Schenken wir dem eingangs zitierten Geschichtsschreiber Sueton Glauben, hatte Augustus tatsächlich genug Gründe zur Verzweiflung: Drei römische Legionen waren samt Hilfstruppen und Versorgungstross von germanischen Kriegern vollständig aufgerieben worden. Der Befehlshaber Varus hatte sich in sein eigenes Schwert gestürzt. Die Varusschlacht – auch bekannt als Schlacht im Teutoburger Wald – bildete ein traumatisches Ereignis, mit dem der ehrgeizige Traum von einem »Imperium ohne Grenzen« vorerst geplatzt war.

Mittlerweile haben sich knapp 700 verschiedene Theorien zur Lokalisierung der Varusschlacht entwickelt. Verstärkt in den Fokus von Wissenschaft und Öffentlichkeit rückte das niedersächsische Kalkriese. Dort wird seit mehr als 30 Jahren archäologisch geforscht, mehr als 7.000 römische Funde sind bislang ans Tageslicht getreten. Ist Kalkriese ein Ort der historischen Varusschlacht?

Vieles spricht dafür, doch Zweifel an dieser Deutung stehen weiterhin im Raum. Zwei historische Ereignisse für den Fundniederschlag vor Ort werden diskutiert: War es die Varusschlacht von 9 n. Chr. oder die Schlacht an den Langen Brücken im Jahr 15 n. Chr.? Weder die Archäologie noch die Geschichtswissenschaft erlauben bislang eindeutige Aussagen.

Dr. Stefan Burmeister stellt die grundlegenden Probleme bei der historischen Interpretation des Fundplatzes dar und gewährt Einblicke in die archäologischen Forschungen in Kalkriese. Die jüngsten Ergebnisse geben Anlass, den Fundplatz neu zu denken. Die Untersuchungen bleiben somit work in progress, an dem die Zuhörerinnen und Zuhörer für einen Abend teilhaben können.

Der Vortrag gehört zum Rahmenprogramm der aktuellen Sonderausstellung »Im Dienste Roms – Legionen und Hilfstruppen«, die am 11. Mai 2022 bis zum Beginn des Vortrages geöffnet ist. Eine Anmeldung zum Vortrag ist nach aktuellem Stand nicht erforderlich.

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Im Dienste Roms – Legionen und Hilfstruppen

1. April bis 6. November 2022
Neue Sonderausstellung im kelten römer museum manching

Eine Erlebnisausstellung in Kooperation mit Mules of Marius

»1. Legion, 3. Kohorte, 2. Manipel, 1. Zenturie!« Dieser Einheit werden Asterix und Obelix zugeteilt, als sie in die römische Armee eintreten. Wer soll sich das denn bitte merken? Roms Militär war ein äußerst komplexes Gebilde, bei dem man schnell den Überblick verliert. Abhilfe schafft nun die neue Sonderausstellung in Manching, welche die militärische Supermacht Rom auf anschauliche, unterhaltsame und interaktive Weise vorstellt.

Im 2. Jahrhundert n. Chr. erstreckte sich das Imperium Romanum von den gleißenden Wüsten Arabiens bis zu den nebligen Ufern der Donau – und darüber hinaus. Zur Sicherung und Erweiterung seines Machtbereichs bedurfte Rom einer perfekt organisierten, hart gedrillten und hochgerüsteten Streitkraft aus erfahrenen Berufssoldaten, die in Legionen und Hilfstruppen dienten.

Kleine und große Archäologiefans dürfen sich auf zahlreiche Dioramen freuen, also szenisch arrangierte Landschaften im Miniaturformat. Sie werden von Hunderten, ja Tausenden winziger Zinnfiguren bevölkert. Allein das Modell einer Legion umfasst 5.400 Soldaten und 120 Pferde im Maßstab 1:72. Jede Figur wurde individuell bemalt, es finden sich 300 Typen mit 200 unterschiedlichen Schilddesigns. Klein, aber oho!

Ergänzt werden die Modelle durch lebensgroße Zeichnungen römischer Soldaten aus der Feder von Graham Sumner. So können die Gäste den Militärs »auf Augenhöhe« begegnen, um deren Ausrüstungen und Rangabzeichen im Detail zu studieren. Hinzu kommen zahlreiche Repliken, die nach römischen Vorbildern erstellt wurden: Panzer, Helme, Schilde, Waffen, Feldzeichen und vieles mehr. Anders als bei sensiblen Originalfunden sind Anfassen und Ausprobieren ausdrücklich erwünscht!

Mehrere Stationen laden zum Mitmachen ein: Durch die geschickte Verteilung von Legionen kann man sein strategisches Talent demonstrieren, in voller Rüstung vor einer Fotowand posieren oder sich an einem hölzernen Übungspfahl mit Schwert und Schild beweisen. So lässt sich die Frage beantworten: »Habe ich das Zeug zum römischen Soldaten?«

Offene Führungen

Sonntag · 24.04.2022 · 14:00 Uhr
Sonntag · 29.05.2022 · 14:00 Uhr
Sonntag · 26.06.2022 · 14:00 Uhr
Sonntag · 28.08.2022 · 14:00 Uhr
Sonntag · 25.09.2022 · 14:00 Uhr
Sonntag · 30.10.2022 · 14:00 Uhr

Begleitende Vorträge

Dienstag · 26.04.2022 · 18:00 Uhr
Dr. Boris Alexander Burandt (LVR-Amt für Bodendenkmalpflege im Rheinland, Tietz)
Die Legionäre Roms – Ein Parforceritt durch die Geschichte kaiserzeitlicher Militärausrüstung

Mittwoch · 11.05.2022 · 18:00 Uhr
Dr. Stefan Burmeister (Varusschlacht im Osnabrücker Land – Museum und Park Kalkriese)
Aktenzeichen VAR ungelöst – 30 Jahre Forschungen zur Varusschlacht in Kalkriese

Mittwoch · 12.10.2022 · 18:00 Uhr
Dr. Werner Zanier (Bayerische Akademie der Wissenschaften, München)
Römische Soldaten im Hochgebirge – Das augusteische Zeltlager auf dem Septimerpass (Schweiz)

Publikation

Tobias Esch – Heidrun Derks – Thomas Kurtz (Hrsg.), Im Dienste Roms – Legionen und Hilfstruppen, Schriften des kelten römer museums manching 15 (Manching 2022; in Druckvorbereitung).

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Mächtig oder nur reich? Keltische Prunkgräber von Frauen und ihr sozialhistorisches Aussagepotenzial

Mittwoch, 09.03.2022, 18:00 Uhr
Prof. Dr. Carola Metzner-Nebelsick (Ludwig-Maximilians-Universität München)
kelten römer museum manching · Im Erlet 2 · 85077 Manching

In ihrem spannenden Vortrag behandelt Carola Metzner-Nebelsick reiche Frauengräber der Zeit des 7. bis 4. Jahrhunderts v. Chr. in Europa. Dabei geht es in erster Linie um Bestattungen von Frauen, die mit den frühen Kelten identifiziert werden.

Lange erschien im archäologischen Kontext die vorrömische Eisenzeit als eine Epoche, in der die Ausübung von Macht eine ausschließlich männliche Domäne war und reiche Frauengräber nur die Zugehörigkeit zu einer sozialen Elite und den Reichtum der Familie der Bestatteten anzeigten. Spektakuläre Neufunde machten jedoch eine Neubewertung dieser Meinung notwendig.

Der Vortrag beleuchtet vor dem Hintergrund historischer Nachrichten die bedeutende Rolle einzelner Frauen der Oberschicht in der Hallstatt- und Latènezeit. Diese veränderte Sicht hat unser Verständnis eisenzeitlicher Kulturen wesentlich bereichert. Zudem wird die soziale Dynamik der Zeit am Beispiel des sich wandelnden Rollenbildes von Frauen im Allgemeinen diskutiert.

Die Dauerausstellung des kelten römer museums ist am 9. März 2022 bis zum Beginn des Vortrages von Frau Metzner-Nebelsick geöffnet.

WICHTIG:
Es gilt die 2G-Regel! Zugang erhalten nur Personen, die vollständig geimpft oder genesen sind. Personen, die sich aus medizinischen Gründen nicht impfen lassen können, müssen einen negativen Test nachweisen, der von geschultem Personal bzw. unter entsprechender Aufsicht durchgeführt wurde. Bei minderjährigen Schülerinnen und Schülern, die im Rahmen des Schulbesuchs regelmäßig getestet werden, entfällt die Nachweispflicht. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Eine Anmeldung wird empfohlen unter info@museum-manching.de.

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Die Ideen der Alten – Zum Nachleben antiker Steinschneidekunst in Bayern

Mittwoch, 02.02.2022, 18:00 Uhr
Tobias Esch M.A. (Museumsleiter)
kelten römer museum manching · Im Erlet 2 · 85077 Manching

„Die Ideen der Alten sind am aller vollständigsten auf den Gemmen, daher ist dies Studium sehr wichtig.“ Mit diesen Worten fasste der Altertumswissenschaftler Christian Gottlob Heyne im 18. Jahrhundert kurz und prägnant zusammen, welche Bedeutung den Gemmen, also farbig schillernden Schmucksteinen mit gravierten Motiven, für die Erforschung der klassischen Antike und ihrer Bilderwelt beigemessen wurde.

Griechische und römische Gemmen waren auch im mittelalterlichen und neuzeitlichen Bayern hochgeschätzt und wurden vielfach nachgeahmt. Museumsleiter Tobias Esch gibt in seinem reich bebilderten Vortrag einen spannenden Überblick über die unterschiedlichen Facetten der Rezeption im Freistaat. Er präsentiert beeindruckende Beispiele zur Wiederverwendung antiker Gemmen im kirchlichen Kontext, zur Nutzung der Steinschneidekunst für repräsentative Zwecke, zur Erforschung der Quellengattung, zur Sammelleidenschaft von Adel, Klerus und Bürgertum sowie – als „Brückenschlag“ in unsere Gegenwart – faszinierende Werke eines modernen Gemmenschneiders aus Passau.

Der Vortrag gehört zum Rahmenprogramm der Sonderausstellung »Kunst in Miniatur – Antike Gemmen aus Bayern«, die nur noch bis Sonntag, den 6. Februar 2022, im kelten römer museum manching zu besichtigen ist. Am 2. Februar ist die Ausstellung bis zum Beginn des Vortrages geöffnet

WICHTIG:
Es gilt die 2G plus-Regel! Zugang erhalten nur Personen, die vollständig geimpft oder genesen sind sowie zusätzlich über einen aktuellen Test mit negativem Ergebnis verfügen. Dieser Test muss durch geschultes Personal vorgenommen bzw. beaufsichtigt worden sein. Für Personen mit einer Booster-Impfung sowie regelmäßig getestete Schülerinnen und Schüler entfällt die Pflicht eines Testnachweises. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Eine Anmeldung wird empfohlen unter info@museum-manching.de.

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Die Heinrichskrone – Digitale Vermessung und handwerkliche Anfertigung einer Nachbildung

Mittwoch, 19.01.2022, 18:00 Uhr
Friedemann Gideon Haertl (Feinschmied aus Bamberg)
kelten römer museum manching · Im Erlet 2 · 85077 Manching

In seiner aktuellen Sonderausstellung „Kunst in Miniatur – Antike Gemmen aus Bayern“ präsentiert das kelten römer museum manching auch beeindruckende Beispiele zum Nachleben antiker Steinschneidekunst. Ein mittelalterliches Highlight bildet die Bamberger Heinrichskrone, in die zahlreiche Edelsteine eingefasst sind, darunter zwei Kameen mit Bildnissen der römischen Göttin Minerva.

Die Krone zierte einst ein heute verlorenes Büstenreliquiar von Kaiser Heinrich II., der im Jahr 1007 das Bistum Bamberg gründete. Die fränkische Bischofsstadt entwickelte sich zum Zentrum religiöser Verehrung des letzten Ottonen und seiner Gemahlin Kunigunde. Beide wurden 1146 bzw. 1200 heiliggesprochen.

Die um 1280 geschaffene Heinrichskrone wurde 1803 im Zuge der Säkularisation aus dem Bamberger Domschatz in die Schatzkammer der Münchner Residenz überführt. Zum 1000-jährigen Jubiläum des Bamberger Doms 2012 fertigte der Künstler Friedemann Gideon Haertl in über 2.500 Arbeitsstunden eine originalgetreue Nachbildung an, ausgeführt in Materialien, die bereits beim Original verwendet worden waren. Grundlage bildete ein virtuelles Modell, das mittels 3D-Scans von der originalen Vorlage erstellt wurde.

Die aktuelle Sonderausstellung „Kunst in Miniatur“ ist am 19. Januar 2022 bis zum Beginn des Vortrages von Herrn Haertl geöffnet.

WICHTIG:
Es gilt die 2G plus-Regel! Zugang erhalten nur Personen, die vollständig geimpft oder genesen sind sowie zusätzlich über einen aktuellen Test mit negativem Ergebnis verfügen. Dieser Test muss durch geschultes Personal vorgenommen bzw. beaufsichtigt worden sein. Für Personen mit einer Booster-Impfung sowie regelmäßig getestete Schülerinnen und Schüler entfällt die Pflicht eines Testnachweises. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Eine Anmeldung wird empfohlen unter info@museum-manching.de.

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