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Lost & Found – Die Fundmünzen vom Apollontempel in Didyma

Mittwoch, 20.10.2021, 18:00 Uhr
Dr. Aylin Tanrıöver (Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg)

Das Apollonheiligtum von Didyma – an der Westküste der heutigen Türkei nahe der antiken Stadt Milet gelegen – zählte zu den berühmtesten Orakelstätten des Altertums. Nachdem der Tempel Anfang des 5. Jahrhunderts v. Chr. von den Persern zerstört worden war, erfolgte ab dem 4./3. Jahrhundert v. Chr. der Wiederaufbau, der aber nie fertiggestellt werden konnte.

Im Zuge der wissenschaftlichen Erforschung Didymas unter der Leitung des Deutschen Archäologischen Instituts wurden bislang rund 3.500 Münzen geborgen. Eine besonders faszinierende Fundgruppe stellen 107 Geldstücke aus hellenistischer bis byzantinischer Zeit dar, die bei modernen Restaurierungs- und Konservierungsarbeiten am Apollontempel zum Beispiel unter Säulen oder Wandquadern zutage traten. Während einige Münzen ganz einfach verloren gegangen sein dürften, wurden die zwischen architektonischen Elementen entdeckten Exemplare vermutlich absichtlich dort deponiert.

Doch wann hat man die Gepräge genau abgelegt – bereits während des Bauprozesses oder erst zu einem späteren Zeitpunkt? Handelte es sich vielleicht um baubegleitende Opfer, Weihegaben von Gläubigen oder Glücksbringer von Handwerkern?

Die aktuelle Sonderausstellung des kelten römer museums „Kunst in Miniatur – Antike Gemmen aus Bayern“ ist am 20. Oktober 2021 bis zum Beginn des Vortrages geöffnet.

WICHTIG: Nach derzeitigen Corona-Bestimmungen gilt die 3G-Regel. Zugang zum Vortrag erhalten nur Personen, die vollständig geimpft, genesen oder negativ getestet sind. Akzeptiert werden PCR-Tests (max. 48 Stunden) und Antigen-Schnelltests (max. 24 Stunden), allerdings keine Selbsttests. Im kelten römer museum ist ein medizinischer Mund-Nasenschutz oder eine FFP2-Maske zu tragen. Zudem werden Kontaktdaten erfasst. Eine Voranmeldung ist – nach aktuellem Stand – nicht erforderlich.

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Ratten, Gräber und Ikonen – Zur ersten Welle der Justinianischen Pest

Mittwoch, 29.09.2021, 18:00 Uhr
Tobias Esch M.A. (kelten römer museum manching)

In der Regierungszeit des spätantiken Kaisers Justinian I. (527–565 n. Chr.) brach eine Seuche aus, von der zeitgenössische Autoren wie Prokop oder Johannes von Ephesos ein fast schon apokalyptisches Bild zeichnen. Ihnen zufolge wirkte die sogenannte Justinianische Pest pandemisch, forderte zahllose Todesopfer und befiel Menschen jeglicher Konstitution und ungeachtet ihres Alters, Wohnsitzes und Standes. Sogar Justinian erkrankte so schwer, dass Gerüchte über seinen Tod die Runde machten.

Doch handelte es sich bei der Seuche wirklich um DIE Pest? Wo und wann brach sie zuerst aus und wie schnell konnte sie sich verbreiten? Auf welchem Weg gelangte sie nach Konstantinopel? Wie sind die historischen Berichte über die Opferzahlen zu bewerten? Welche Auswirkungen hatte die Pandemie? Und wie gingen die Menschen mit der tödlichen Gefahr um?

Museumsleiter Tobias Esch gibt in seinem reich bebilderten Vortrag einen spannenden Überblick zur ersten Welle der Justinianischen Pest in den Jahren 541 bis 543 n. Chr. und richtet den Fokus dabei vorrangig auf den östlichen Mittelmeerraum. Vorgestellt werden aber auch ausgewählte Gräberfelder in Bayern, die neue Erkenntnisse zur Seuche lieferten.

WICHTIG: Nach aktuellen Corona-Bestimmungen gilt die 3G-Regel. Zugang zum Vortrag erhalten nur Personen, die vollständig geimpft, genesen oder negativ getestet sind. Akzeptiert werden PCR-Tests (maximal 48 Stunden) und Antigen-Schnelltests (maximal 24 Stunden). Selbttests werden dagegen nicht anerkannt. Im kelten römer museum ist ein medizinischer Mund-Nasen-Schutz oder eine FFP2-Maske zu tragen. Zudem werden die Kontaktdaten der Gäste erfasst.

Die aktuelle Sonderausstellung »Kunst in Miniatur – Antike Gemmen aus Bayern« ist bis zum Beginn des Vortrages geöffnet.

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Kunst in Miniatur – Antike Gemmen aus Bayern

24. Juli 2021 bis 6. Februar 2022
Neue Sonderausstellung im kelten römer museum manching

Eine Sonderausstellung der Archäologischen Staatssammlung in Kooperation mit dem kelten römer museum

»Und je kleiner etwas ist, umso größeres Staunen ruft die Erfindungsgabe und Geschicklichkeit des Künstlers hervor.« So brachte der berühmte Mediziner Galen von Pergamon (2./3. Jahrhundert n. Chr.) seine Begeisterung für die faszinierende Miniaturkunst antiker Gemmen zum Ausdruck.

Diese farbig schillernden Schmucksteine dienten – meist in Ringe eingesetzt – nicht allein als modische Accessoires und Statussymbole, sondern auch zum Siegeln von Dokumenten, zum Schutz vor bösen Mächten, als Glücksbringer oder Liebesgeschenke. Ihre filigranen Motive umfassen Götter, Tiere, Herrscherporträts, Szenen aus der griechisch-römischen Mythologie und vieles mehr.

Antike Gemmen gelangen oft ohne konkrete Herkunftsangaben in öffentliche und private Sammlungen. Die Sonderausstellung präsentiert hingegen Exemplare aus der Archäologischen Staatssammlung, für die jeweils ihr bayerischer Fundort und meist sogar ihr archäologischer Kontext bekannt sind. So können sie Auskunft über das Leben in den römischen Provinzen auf dem Gebiet des heutigen Bayern geben.

Auch im mittelalterlichen und neuzeitlichen Bayern erfreuten sich antike Gemmen großer Beliebtheit und wurden vielfach nachgeahmt. Die Ausstellung zeigt – exklusiv am Standort Manching – beeindruckende Beispiele aus dem kirchlichen und höfischen Kontext, beleuchtet die Aspekte Sammeln und Forschen und stellt einen modernen Gemmenschneider aus Passau näher vor.

Publikationen
Gertrud Platz-Horster, Antike Gemmen aus Bayern, Ausstellungskataloge der Archäologischen Staatssammlung 42 (München 2018)
Tobias Esch (Hrsg.), »Die Ideen der Alten…« Zum Nachleben antiker Glyptik in Bayern, Schriften des kelten römer museums manching 14 (Manching 2021; in Druckvorbereitung)

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In die Wand geritzt – Graffiti aus dem römischen Pompeji

Dienstag, 20.07.2021, 18:00 Uhr
Dr. Polly Lohmann (Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg)

Durch den Vesuvausbruch konserviert, haben sich in Pompeji Tausende von geritzten Inschriften erhalten: Texte, Zahlen, Zeichnungen, Alphabete und vieles mehr. Sie finden sich an den Wänden von öffentlichen Gebäuden und Läden genauso wie in Wohnhäusern. Dies zeigt bereits, dass sich die antiken Graffiti von ihren modernen Namenspendants deutlich unterscheiden.

Aber wie wurden die Graffiti gemacht, und wer steckte dahinter? Im 19. Jahrhundert hat man sie erstmals im Corpus Inscriptionum Latinarum dokumentiert, doch wurden die pompejanischen Graffiti lange Zeit nur sehr selektiv erforscht. Die Geringschätzung dieser Quellen aus dem antiken Alltag hat sich erst in den letzten Jahren deutlich gewandelt.

Polly Lohmann geht in ihrem spannenden Vortrag den Fragen nach Form und Funktion antiker Graffiti nach. Dabei stellt sie Inhalte, Anbringungsorte und Techniken des Graffitischreibens vor, um einen Einblick in die Welt der antiken Graffiti und ihrer Urheber zu geben. Denn anders als populärwissenschaftliche Beiträge gerne vermitteln, bestanden die Graffiti Pompejis nicht nur aus Obszönitäten, sondern sind einen genaueren Blick wert.

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Archäologie im Blumengarten – Das Rätsel der Antiken von der Roseninsel

Mittwoch, 30.06.2021, 18:00 Uhr
Dr. Harald Schulze (Archäologische Staatssammlung München)

Die Roseninsel im Starnberger See diente seit der Steinzeit als geschützter Siedlungsplatz, als Kultplatz und Begräbnisstätte. Seit 2011 gehört sie zum UNESCO Welterbe „Prähistorische Pfahlbauten um die Alpen“. In den Beständen der Archäologischen Staatssammlung München finden sich zahlreiche Zeugnisse der wechselvollen Geschichte der Roseninsel.

In der Mitte des 19. Jahrhunderts ließ König Maximilian II. die Insel zu seiner Sommerresidenz umgestalten. Dies war Teil seines Planes, die Region um den Starnberger See zu einer Art bayerischem Potsdam umzugestalten. Der wissenschaftlich interessierte König sammelte archäologische Funde von der Roseninsel und stellte sie vor Ort im Casino aus.

In seinem Vortrag skizziert Harald Schulze die Kulturgeschichte und archäologische Forschungsgeschichte der Roseninsel. Eine besondere Rolle nimmt dabei die Rekonstruktion und wissenschaftliche Analyse der königlichen Sammlung aus dem Casino ein.

Beitrag des kelten römer museums manching zur Landesgartenschau Ingolstadt 2021.

WICHTIG: Aufgrund geltender Corona-Bestimmungen ist die Teilnehmerzahl der Veranstaltung auf 35 Personen begrenzt. Bitte melden Sie sich bei Interesse per E-Mail unter info@museum-manching.de mit Angabe ihres Namens, ihrer Adresse und Telefonnummer bis spätestens Montag, den 28. Juni 2021, verbindlich zur Veranstaltung an. Familienmitglieder und Angehörige eines Haushaltes sollten eine gemeinsame Anmeldung vornehmen. Das kelten römer museum meldet sich zurück, ob die Anmeldung angenommen wurde.

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Neustart und Perspektiven

Das kelten römer museums manching öffnet am 19.05.2021 wieder seine Türen

Nachdem das kelten römer museum manching aufgrund der Corona-Krise in diesem Jahr bislang nur an zehn kurzen Tagen für den Publikumsverkehr zugänglich war, soll am Mittwoch, den 19. Mai 2021, nun eine hoffentlich dauerhafte Wiedereröffnung erfolgen. Auf die Besucher warten spektakuläre Funde aus der Keltenstadt von Manching und dem Römerkastell von Oberstimm.

„Die Corona-Inzidenzzahlen im Landkreis Pfaffenhofen a. d. Ilm sind aktuell stark rückläufig“, freut sich Museumsleiter Tobias Esch. Daher habe er sich mit seinem Team dazu entschlossen, das Museum zumindest wieder für Einzelbesucherinnen und -besucher sowie zusammengehörige Kleingruppen zu öffnen. „Eine Durchführung von Veranstaltungen und museumspädagogischen Programmen ist derzeit aber leider noch nicht möglich“, bedauert Esch.

Das bewährte Schutz- und Hygienekonzept ermöglicht den Gästen einen sicheren Besuch, zumal die weitläufige Dauerausstellung von einer leistungsstarken Klima- und Lüftungsanlage stetig mit Außenluft versorgt wird. Ein wesentliches Element ist die klar ersichtliche Wegeführung, die Begegnungen im Museum vermeiden soll. Die Besucher müssen untereinander und zum Museumspersonal 1,5 Meter Abstand halten und zudem eine FFP2-Maske tragen. Bei Kindern und Jugendlichen von 6 bis 14 Jahren ist zumindest ein einfacher Mund-Nasen-Schutz vorgeschrieben. Die Kleinsten sind auch davon befreit.

Angesichts weiterhin schwankender Corona-Inzidenzwerte im Landkreis Pfaffenhofen bittet Esch: „Vor dem Besuch des kelten römer museums sollte man sich rechtzeitig telefonisch informieren, ob eine Terminbuchung erforderlich ist.“ Auskunft erhalten die Besucher unter der Nummer 08459/32373-0. Verbindliche Terminbuchungen sollten möglichst bis 15:00 Uhr am Vortag des Besuchs vorgenommen werden. Die von Bund und Ländern vereinbarten und auch in Bayern geltenden Corona-Regelungen sehen vor, dass die Pflicht zur Registrierung und Terminbuchung nur bei einer konstanten Unterschreitung der 7-Tage-Inzidenz von 50 Fällen pro 100.000 Einwohnern entfallen kann, was im Landkreis Pfaffenhofen aktuell (noch) nicht gegeben ist.

„Unsere Besucherinnen und Besucher können sich in den nächsten Wochen auf einige besondere Angebote freuen“, informiert Esch. Am Mittwoch, den 2. Juni 2021, feiert das kelten römer museum sein 15-jähriges Bestehen. An diesem Tag ist der Eintritt frei. Zudem startet – mit zweimonatiger Verzögerung – endlich das Quiz „Professor von Eulenschnurz: Jäger des verworrenen Quatsches“. Das humoristische Suchspiel ist für Menschen ab 10 Jahren empfohlen und winkt mit tollen Preisen. Ab Samstag, den 24. Juli 2021, ist dann die neue Sonderausstellung „Kunst in Miniatur: Antike Gemmen aus Bayern“ zu sehen. Sie präsentiert farbige Schmucksteine der Römerzeit, in die filigrane Miniaturbilder mit faszinierenden Motiven eingeschnitten sind. Die Gäste erfahren auch, wie die antike Steinschneidekunst im mittelalterlichen und neuzeitlichen Bayern aufgegriffen wurde: von der Wiederverwendung alter Gemmen über ihre Erforschung und Sammlung bis hin zum Schnitt neuer Steine mit antiken Motiven, die man häufig zu Repräsentationszwecken nutzte.

Illustration: Dorothea Blankenhagen

Hinweis: Weitere Pressemitteilungen zu den Aktionen beim 15-jährigen Jubiläum des kelten römer museums und zur Sonderausstellung „Kunst in Miniatur: Antike Gemmen aus Bayern“ folgen.

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„Ratten, Gräber und Ikonen“

Ausblick auf einen Vortrag zur Justinianischen Pest

Im Dezember 2020 und im Februar 2021 sollte Museumsleiter Tobias Esch im Stadtmuseum Ingolstadt und im kelten römer museum manching einen Vortrag zu einer der verheerendsten Seuche der Menschheitsgeschichte halten: zur sogenannten Justinianischen Pest im 6. Jahrhundert n.Chr.

Leider sind beide Termine dem zweiten Corona-Shutdown zum Opfer gefallen. Sie werden aber zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt.

Während das Datum für das Stadtmuseum noch bekanntgegeben wird, steht der neue Termin in Manching bereits fest: Mittwoch, der 29. September 2021. Zusätzlich wird Tobias Esch den Vortrag – zumindest nach aktuellem Stand – auch am Mittwoch, den 14. April 2021, im Archäologischen Museum Kelheim halten.

Dieser Audio-Podcast möchte Euch ein wenig Appetit auf den Vortrag machen. Zu viel sei aber vorab nicht verraten!

Abbildungen und Bildcollage:
Wikimedia/Petar Milošević
Tobias Esch

Musik:
Desert City by Kevin MacLeod
Link: https://filmmusic.io/song/3639-desert
License: https://filmmusic.io/standard-license

Sprecher:
Tobias Esch
Markus Strathaus

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Wir trauern um unser Vorstandsmitglied

Peter Bergmeier

der am 18.Januar 2021 für uns völlig unerwartet im Alter von nur 66 Jahren verstarb.

Peter Bergmeier war Gründungsmitglied und über viele Jahre als Vorstandsmitglied für unseren Förderverein tätig.
Sein besonderes Engagement galt dem kelten römer museum manching sowie der Vereinsarbeit, die er lange Zeit aktiv mitgestaltete.

Besondere Anerkennung gilt auch seinem Einsatz als Verbandsrat im Zweckverband kelten römer museum manching.
Sein stets offenes und bestimmtes Eintreten zum Wohle von Museum und Verein werden uns künftig fehlen.

Wir werden ihn stets in dankbarer Erinnerung halten.
Unser tiefes Mitgefühl gilt den Hinterbliebenen.

Keltisch-Römischer Freundeskreis – Heimatverein Manching e. V.

Für den Vorstand
Dr. Georg Schweiger
(Vereinsvorsitzender)

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Die neue „Museumswerkstatt aus der Tüte“ ist da!

Bereits im Frühling 2020 erfreute sich die römische Ausgabe der „Museumswerkstatt aus der Tüte“ großer Beliebtheit. Ab sofort lässt sich wieder ein ausgewähltes Werkstattangebot ganz einfach mit nach Hause oder in die Schule nehmen bzw. verschicken – dieses Mal zum Thema „Kelten“!

Die „Museumswerkstatt aus der Tüte“ ist für Kinder ab 8 Jahren geeignet und kostet 3 Euro. Gegen Vorkasse und Porto kann sie postalisch unter der E-Mail-Adresse info@museum-manching.de bestellt werden.

Was sich in der neuen Tüte befindet? Das wird natürlich nicht verraten. Ein klitzekleiner Tipp: Obacht, der Inhalt der Tüte ist magisch! Alles was zur Herstellung des zauberhaften und geheimnisvollen Gegenstandes benötigt wird, sind der Inhalt der Tüte sowie eine Schüssel mit Wasser und Zahnpasta.

Viel Spaß!

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Konservativ & widerständig – Die einheimische Bevölkerung des Alpenvorlandes in römischer Zeit

Mittwoch, 14.10.2020, 18:00 Uhr
Dr. Bernd Steidl (Archäologische Staatssammlung München)

Als die Römer im Jahr 15 v. Chr. den Alpenraum bis zur Donau eroberten, sollen sie antiken Schriftquellen zufolge in schwere Kämpfe mit der einheimischen Bevölkerung verwickelt worden sein. Bisher waren die damaligen Bewohner des Alpenvorlandes archäologisch allerdings nicht zu fassen. Von manchen Fachleuten wird deshalb eine regelrechte Besiedlungsleere nach dem Niedergang der keltischen Kultur angenommen.

Ein aktuelles Forschungsprojekt der Archäologischen Staatssammlung München und des Archaeobiocenters der Ludwig-Maximilians-Universität München, gefördert durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft, bringt jetzt Licht in einen der rätselhaftesten Abschnitte bayerischer Frühgeschichte. Archäologische, historische und naturwissenschaftliche Untersuchungen liefern spannende Mosaiksteine für ein neues Bild der beiden Jahrhunderte um Christi Geburt.

WICHTIG: Aufgrund geltender Corona-Bestimmungen ist die Teilnehmerzahl der Veranstaltung auf 35 Personen begrenzt. Interessierte melden sich per E-Mail unter info@museum-manching.de mit Angabe ihres Namens, ihrer Adresse und Telefonnummer bis spätestens Montag, den 12. Oktober 2020, verbindlich zur Veranstaltung an. Familienmitglieder und Angehörige eines Haushaltes sollten eine gemeinsame Anmeldung vornehmen. Das kelten römer museum meldet sich zurück, ob die Anmeldung angenommen wurde.

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