Archiv für den Monat: März 2020

ACHTUNG: Veranstaltungen und Führungen des kelten römer museums vorerst abgesagt/verschoben!

Aufgrund der aktuellen Ausbreitung des Corona-Virus sieht sich das kelten römer museum manching leider dazu gezwungen, die öffentlichen Veranstaltungen zu verschieben bzw. abzusagen. Dies gilt vorerst bis zum Ende der Osterferien am 19.04.2020 und betrifft folgende Termine:

Mittwoch, 18.03.2020
Der kostenfreie Abendvortrag von Prof. Dr. Markus Trunk zum Thema „Segobriga: Vom keltiberischen Oppidum zur römischen Stadt“ wird zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt.

Sonntag, 29.03.2020
Die offene Sonntagsführung „Keltengold und Römerboote“ entfällt ersatzlos.

Freitag, 03.04.2020
Der Science Slam „HEUREKA!“ wird zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt. Die bereits verkauften Eintrittskarten behalten ihre Gültigkeit, oder können gegen Erstattung des Eintrittspreises zurückgegeben werden.

Das Museum bleibt vorerst zu den üblichen Zeiten geöffnet. Sie sollten sich vor einem Besuch informieren, ob diese Regelung weiter Bestand hat.

Bis zum 19.04.2020 werden allerdings keine Führungen und Workshops angeboten. Bereits gebuchte Programme können nach Absprache zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt werden. Diesbezüglich erteilt das Museum unter 08459/32373-0 und info@museum-manching.de nähere Auskunft.

Das kelten römer museum wird die Besucher über Homepage (www.museum-manching.de) und Facebook-Profil (www.facebook.com/keltenroemermuseum) weiterhin auf dem Laufenden halten.

Ziel der Maßnahmen ist es, die Verbreitung des Corna-Virus einzudämmen, um so die Funktionsfähigkeit des Gesundheitssystems zu gewährleisten und insbesondere Risikogruppen wie ältere und vorerkrankte Menschen vor einer Ansteckung zu schützen.

Science Slam „HEUREKA! Wissenschaft trifft Humor“

wird zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt – Die bereits verkauften Eintrittskarten behalten ihre Gültigkeit, oder können gegen Erstattung des Eintrittspreises zurückgegeben werden.
Eintritt: 8 Euro


Raus aus dem Elfenbeinturm, rauf auf die Bühne! Wissenschaftliche Forschung ist oft zu faszinierend, kurios und witzig, um in Laboren, Bibliotheken und Archiven zu verstauben. Daher begibt sich das kelten römer museum am Freitag, den 3. April 2020, beim 1. Manchinger Science Slam „HEUREKA!“ auf humoristische Pfade. Seriöse Wissenschaft, aber unterhaltsam präsentiert.

Mit Philipp Gadow (München), Sebastian Huncke (Münster), Jessica Laxa (Deggendorf), Matthias Mader (Garching), Ulrike Neumann (Wien) und Claudia Wick (München) treten sechs Kandidatinnen und Kandidaten aus unterschiedlichen Fachrichtungen gegeneinander an. Bei ihrem Wettkampf heißt es durch absonderliche Themen, knackige Kurzvorträge und mitreißende Präsentationen zu überzeugen. Das bunte Spektrum reicht von aberwitzigen Vogelstimmen bei antiken Gelagen bis hin zu stereotypen Vorstellungen über die Digitalisierung im ländlichen Raum.

Wer am Ende die Trophäe des Abends – das „kultige Siegesbäumchen“ – gewinnt, entscheidet das Publikum. Da lacht der Imperator, und der Druide wundert sich!

Karten sind zum Preis von 8 Euro an folgenden Vorverkaufsstellen zu erwerben:

Manching:
kelten römer museum (Im Erlet 2)
Lotto-Ecke Käßer (Geisenfelder Str. 12)
Schreibwaren Rohm (Ingolstädter Str. 24)
Schreibwaren Legner (Schlosserstraße 1)

Ingolstadt:
Stadtarchiv Ingolstadt  / Historischer Verein (Auf der Schanz 45)

Kostenfreier Vortrag „Aus Barbaren werden Römer: Segobriga – Vom keltiberischen Oppidum zur römischen Stadt“

wird zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt
Prof. Dr. Markus Trunk (Universität Trier)

Nach Hispanien eingewanderte Kelten vermischten sich in vorrömischer Zeit mit einheimischen Iberern. Diese von den Römern „Keltiberer“ genannten Stämme leisteten der römischen Eroberung lange Zeit energischen, wenn auch letztlich erfolglosen Widerstand. Schließlich veränderten auch die keltiberischen Siedlungen ihr Gesicht und wurden zu römischen Städten.

Am Beispiel von Segobriga auf der kastilischen Hochebene lässt sich dieser städtebauliche Wandel besonders gut nachvollziehen. Er setzte in der Regierungszeit des Kaisers Augustus ein, die Charakteristika des keltiberischen Ortes verschwanden völlig. An seiner Stelle entstand eine römische Musterstadt mit Forum, Thermen, Theater, Amphitheater und sogar einem Circus für Pferderennen. Vom neuen Selbstverständnis der Bewohner als römische Bürger legen Statuen und Inschriften eindrucksvoll Zeugnis ab.

Die Dauerausstellung des kelten römer museums ist am 18. März 2020 bis zum Beginn des Vortrages geöffnet.